Mehr los im Karree

Mehr los im Karree

Das Interesse steigt. Immer mehr Menschen besuchen die Offenbacher Innstadt. Im Vergleich zum November 2010 wurden insgesamt 3,4 Prozent mehr Passanten im Karree gezählt. Im Vergleich zu 2008 stiegen die Zahlen um 20 Prozent. 

 

Seit 2008 werden in Offenbach regelmäßig im November die Kundenströme gemessen. Die Zählung ist ein gemeinsames Projekt der Initiative „Aktive Innenstadt Offenbach“ und des Karree Offenbach. Sie erfolgt in Kooperation mit Prof. Robert Pütz vom Geographischen Institut der Uni Frankfurt. Pütz begleitet das Karree Offenbach aus wissenschaftlicher Sicht.

Zu den Ergebnissen: Die Frankfurter Straße lockt mit deutlichem Abstand die meisten Fußgänger an. Rund 70.000 Frauen und Männer passierten den westlichen Teil zwischen Aliceplatz und Herrnstraße. Das ist ein leichter Rückgang gegenüber 2010. Der Grund: Seit der Eröffnung des Einkaufszentrums KOMM haben Aliceplatz und Große Marktstraße an Bedeutung gewonnen. Die Zahl der Fußgänger hier hat sich seit 2008 mehr als verdoppelt. Im östlichen Teil der Großen Marktstraße haben sie sich verdreifacht. Die Bieberer Straße profitierte vom Umbau des Wilhelmsplatzes und von der Wiedereröffnung des GMO (Geschäftshaus Marktplatz Offenbach). Die Zahl der Passanten hier stieg von 25.000 (2008) auf rund 30.000 (2011). Die Verschiebungen zwischen den wichtigsten Fußgängerachsen der Innenstadt scheinen aber allmählich abgeschlossen zu sein: so sind die Verlagerungen zwischen 2010 und 2011 nur noch gering. Die Zählung erfolgte an elf festgelegten Stellen jeweils mittwochs, freitags und samstags von 9 bis 20 Uhr.

Karree Offenabach - Innenstadt anders erleben