Was ist BID

BID und INGE: Offenbach schreibt Attraktivität groß

Das Offenbacher BID-Projekt trägt den Namen „Karree Offenbach“ und wird von den Immo­bilieneigentümern der Innenstadt finanziert. Aufgabenträger und Koordinator ist der Vorstand des Gewerbevereins Treffpunkt Offenbach e.V. mit einem erweiterten Lenkungskreis.

Grundlage für das BID ist das Hessische Gesetz zur Stärkung innerstädtischer Geschäfts­quartiere, kurz „INGE“. Alle Eigentümer einer Immobilie im BID-Gebiet tragen, gestaffelt nach dem Wert ihrer Immobilie, einen Beitrag zum Gesamtbudget bei. Auf diese Weise steht das Projekt für die Dauer von fünf Jahren auf einer soliden Finanzierungsgrundlage. Die bis 2015 terminierten, privat finanzierten Maßnahmen sind dabei eng verzahnt mit durch Stadt und Land durchgeführten Förderprogrammen.

Ursprünglich wurden BIDs zuerst in den USA eingerichtet, nachdem Einkaufs­zentren auf der „grünen Wiese“ zu einer starken Konkurrenz für innerstädtische Einkaufs­quartiere geworden waren. Die Idee: Einkaufszentren verfügen üblicherweise über ein zentrales Management, das für eine gesunde Einzelhandelsstruktur, ein sauberes und einheitliches Erscheinungsbild sowie koordinierte Werbemaßnahmen der Mieter sorgt. BIDs sollen diese Vorteile auch für innerstädtische Bereiche gewährleisten. Aufgrund ihres Erfolgs gelten BIDs auch in Deutschland als zukunftsträchtiges Stadt­entwicklungskonzept. Das erste deutsche BID wurde 2005 in Hamburg umge­setzt. Hessen legte nach der Hansestadt als zweites deutsches Bundesland bereits 2006 mit INGE den Grundstein für die privatfinanzierte Aufwertung seiner Innen­städte durch BIDs.

Karree Offenabach - Innenstadt anders erleben