Feierstunde in der Hintergasse

Feierstunde an der Großen Marktstraße

Drei Anlässe gibt es für eine Feierstunde, zu der die Stadt Offenbach und die Max Dienemann/Salomon Formstecher Gesellschaft am Donnerstag, den 11. Oktober um 11 Uhr in die Hintergasse, Ecke Große Marktstraße einladen.

Die Ostwand der 1729/30 erbauten zweiten Synagoge in der früheren Großen Judengasse, seit 1822 Große Marktstraße, ist vor kurzem freigelegt und restauriert worden. Mittlerweile steht die Synagogenwand unter Denkmalschutz. Die Freilegung der Synagogenwand, die heute Teil eines im Privatbesitz befindlichen Geschäftshauses ist, erfolgte mit Unterstützung des Projekts „Aktive Innenstadt Offenbach“.
Ferner werden Informationstafeln zur Geschichte der Juden in Offenbach und zu der ersten jüdischen Siedlungsstätte in der Großen und der Kleinen Judengasse (einst Schäfergasse, heute Kleine Marktstraße) vorgestellt. Diese Informationstafeln sind Teil des Stadtinformationssystems und wurden vom Amt für Stadtplanung und Baumanagement sowie dem Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Zusammenarbeit mit der Max Dienemann/Salomon Formstecher Gesellschaft gestaltet.
Zudem wird ein Kunstwerk enthüllt, die „Stele der Erinnerung“, die der Künstler und HfG-Absolvent Eugen El im Auftrag der Max Dienemann/Salomon Formstecher Gesellschaft entworfen hat. Mit diesem Kunstwerk soll an die Gründung der Israelitischen Gemeinde Offenbach vor mehr als 300 Jahren erinnert werden. Die Marschner Stiftung, Frankfurt, hat die Realisierung dieses Projekts durch eine großzügige Spende ermöglicht.

Bei der Feierstunde werden sprechen:
• Oberbürgermeister Horst Schneider
• Immobilienbesitzer Rolf Wille
• Anton Jakob Weinberger, Vorsitzender der Max Dienemann/Salomon Formstecher Gesellschaft Offenbach e.V.
• Professor Wolfgang Luy von der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach.

Die Feierstunde wird musikalisch begleitet.

Foto: Bernd Georg

Karree Offenabach - Innenstadt anders erleben